Samstag, 10.09. Klaipeda, Litauen

Heute empfängt uns ein grau verhangener Himmel mitsamt strammem Südostwind bei rund 14°. Klaipeda ist der einzige Hafen des Baltikums, der im Winter stats eisfrei bleibt. Deshalb ist es der größte Umschlagsplatz aller 3 baltischen Staaten und zudem lokaler Wirtschaftsträger Nr. 1. Klaipeda war während des 2. Weltkriegs Frontstadt sowohl der Nazis, wie auch der Russen. Im Frühjahr 1945 vollständig zerstört und es lebten zu dem Zeitpunkt gerade mal noch 17 Personen hier. Somit gibt es auch nichts Großartiges zu sehen. Wir unternahmen eine geführte Velotour in die Dünenlandschaft und kurz in das Stadtzentrum (von Altstadt kann man nicht sprechen, siehe oben). Es gibt eine mehr als 50 KM lange Dünenlandschaft, die erst an der Grenze der russischen Enklave Kaliningrad endet. Litauen ist das am meisten unterentwickelte Gebiet der 3 Staaten des Baltikums, und das sieht man auch deutlich. Die Velotour war soweit nett, allerdings verfügten längst nicht alle Teilnehmer über die nötige Agilität und somit kam das Ganze einem Ausflug des Altersheims Käppeli aus Muttenz doch sehr nahe……. Wir genossen am Abend ein fantastisches Dinner im französischen Restaurant “Chartreuse”.

Ruth is ready to ride
Die SS Splendor im Hafen von Klaipeda

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