Bereits um 06.30h, als das Schiff in Richtung des Hafens von Hilo steuerte, registrierte man einen fühlbaren, seitlichen Wellengang, der immer stärker wurde, und das Schiff bedrohlich von einer Seite auf die andere schwanken liess sodass Gläser klirrten und kleinere Gegenstände umfielen. So z.B. auch die Blumenvase in unserer Kabine. Einmal im Hafenbereich angelangt, hinter den Wellenbrechern, wurde es ruhiger. Trotzdem entschied der Kapitän, angesichts der sich laut Wetterprognosen noch verschlechternden Aussichten, auf das Andocken in Hilo gänzlich zu verzichten. Wir hätten hier einen Ausflug auf einen erloschenen Vulkan gemacht. Schade! Also rechtsumkehrt, wieder hinaus auf‘s offene Meer, wo es aktuell punkto Wellengang und Wind moderat zu und her geht. Diesen Text schreibe ich z.B. auf unserem Balkon bei ca. 24° und nur säuselndem Wind. Nun stehen uns bis Nuku Hiva (Papua-Neuguinea) abermals 5 aufeinanderfolgende Seetage (anstelle von 4) bevor. Ich wünsche allenthalben ein schönes Wochenende und melde mich wieder, wenn wir südlich des Äquators angelangt sind.

Guten Morgen! Nun, alles lässt sich nie planen – insbesondere das Wetter. So wünsche ich euch auch eine gute Zeit. Auf dem Schiff werden euch zweifellos etliche Vergnügungen etc. angeboten. Bewegung könnt ihr euch auch verschaffen….und angenehme Temperaturen geniessen…hier ist es momentan neblig frisch/kalt, aber wir werden Sonne bekommen heute und auch in den nächsten Tagen. Machets guet!
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