Heute haben wir keinen Ausflug gebucht sondern sind während rund drei Stunden buchstäblich “auf eigenen Füssen” unterwegs. Warnemünde ist ein klassisches Ostseebad. Es gibt mit dem West – und dem Oststrand zwei kilometerlange Sandstände. Dort hat es u.A. spezielle Abschnitte für Hunde, für FKK-Liebhaber(innen) und natürlich Strandkörbe so weit das Auge reicht. Am Vormittag schlendern und stapfen wir auf dem Weststrand der vom berühmten Neptun-Hotel beherrscht wird. Gebaut 1971, ein Prestigeobjekt der DDR, das luxuriöseste Hotel Ostdeutschlands zu jener Zeit. Vornehmlich Stasi-Kader und ihre Familien waren die Gäste jenes über 300 Zimmer zählenden Hotels. Auch heute ist es noch ein 5-Stern Hotel mit großem Wellness Bereich etc.. Optisch jedoch vermag es trotz umfassender Renovierung sein sozialistisches Antlitz irgendwie nicht zu verbergen.


Am Nachmittag laufen wir ein wenig am Oststrand, der viel stiller wirkt , herum, sowie bis zur Ostmole (das östliche Eintrittstor zum Hafen von Rostock/Warnemünde). Morgen Dienstagvormittag ist in unserem nächsten Ort – Kopenhagen – Regen angesagt. Wir hätten eigentlich eine Stadttour per Velo geplant, gehen aber der Wetterprognose wegen nun auf eine Bootstour im “Schärme”. Vielleicht hellt es am Nachmittag auf und wir können noch was Aktives unternehmen.
