Das Thema rund um‘s Wetter spielte während dieser Woche eine (zu) grosse Rolle. Gab es ironischerweise sowohl auf der Hinfahrt wie auf der Rückfahrt während je eines Seetages von/nach Norwegen schöne, teils sonnige Phasen, empfingen uns die Fjorde mit dichten Wolken und teils anhaltendem Regen bei Temperaturen zwischen 12° und 15°. Der Vergleich, wo jemand über ein verlängertes Wochenende Zermatt gebucht hat, und dabei des schlechten Wetters wegen das Matterhorn nie zu sehen bekommt, kam in mir hoch. Die Schönheit der Fjord- Landschaft im Norden liess sich gut erahnen, manchmal gab es sogar eine Regenpause und ganz selten blinzelte gar kurz die Sonne durch. Wir hatten in weiser Voraussicht mit Ausnahme in der Stadt Bergen keine Touren im Voraus gebucht. Die Aussicht, in einem Bus mit 38 Anderen im Wolkengrau herumzufahren und lediglich an nebelverhangenen „view points“ anzuhalten, dafür happige >$ 90 p.P. zu zahlen, schreckte ab. So waren Ruth und ich sowohl in Haugesund wie auch in Skjolden und Olden jeweils solo zu Fuss unterwegs. Einige Bilder davon finden sich nachstehend. In Bergen freuten wir uns über die Aussicht einer geführten, flotten „Nordic Walking Tour“. Enttäuschender Weise entpuppte es sich allerdings als Stadttour langsamen Schrittes, wo die „walking sticks“ nur hinderlich waren. Zudem waren gleich 2 Schiffe in Bergen, und somit quollen wohl mehr als 4‘000 Leute gleichzeitig durch die historischen Plätze der zweitgrössten Stadt Norwegens. Auf unserem Schiff fanden wir die vertrauten Cunard-Standards mitsamt eines top-ausgerüsteten Fitness-Centers, aber auch gewisse nervige Kleinigkeiten, alles in allem jedoch nicht der Rede wert. Diese Zeilen schreibe ich auf der Rückfahrt von Norwegen nach Southampton. Dort verbringen wir morgen Sonntag den Tag und planen den Besuch des Schifffahrtsmuseums. Am Montag wieder ein Seetag auf der Fahrt nach Hamburg, wo wir am Dienstagmorgen das Schiff verlassen, und mit dem ICE zurück nach Basel fahren. Trotz der widrigen Wetterumstände ziehen wir insgesamt ein positives Fazit aus dieser Reise.















