10. Januar // Cartagena

Strahlend schönes Wetter bei >30° empfing uns in Cartagena. Die Stadt hat ca. 1 Mio. Einwohner und lässt sich grob zwischen einer Altstadt und einem sehr modernen Teil (mit Hochhäusern etc.) unterscheiden.

Eine typische Gasse in der Altstadt.
Das „moderne“ Cartagena sieht hingegen so aus (wir waren nicht in diesem Teil der Stadt).

Die Spanier hatten im 15. Jahrhundert das Land erobert und sie bauten in Cartagena ein Fort, um sich vor künftigen Angriffen (z.B. seitens der Engländer) wirkungsvoller verteidigen zu können.

Von Spaniern erbautes Fort.

Dank Simon Bolivar wurde aus dem spanisch besetzten Land ein souveräner Staat.

Die Statue von Simon Bolivar in einem Park gelegen.

Es waren viele Touristen in der Stadt. Denn nebst unserem, war noch ein anderes Kreuzfahrtschiff zugegen. Und es hatte enorm viele Strassenhändler, die zwar aufdringlich, aber gerade noch in Massen agierten um uns Touristen Verschiedenstes andrehen zu wollen. Zumindest einer hatte Erfolg, denn die typische Touristin in nachstehendem Bild hatte gerade einen neuen Sonnenhut erworben. Der Händler wollte zuerst $ 35 dafür, schliesslich einigte man sich auf $ 20. (Wohl immer noch zu viel, aber wenn der treue Ehemann bezahlt, „schmerzt“ das deutlich weniger…..)

Nachstehend ein paar weitere Impressionen aus der Altstadt. Cartagena war ein bedeutender Ankunftshafen für den Sklavenhandel aus Afrika. Die Sklaven bauten die gesamte Altstadt, in welcher anschliessend die reichen Sklavenhändler mit ihren Bediensteten wohnten. („What a shame !“) Die Sklaverei ist der Grund warum heute die Mehrheit der Kolumbianer(innen) schwarzer Hautfarbe sind.

Wegen den spanischen Eroberern ist das Land zu 70% katholisch.
So wohnten damals die Leute, die vom Sklavenhandel profitierten. Und sonntags gingen sie alle brav zur Kommunion……

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