06. März // Cairns

Ein so was von gebrauchtem Tag habe ich noch selten erlebt. Nun freue ich mich seit Monaten auf diese Exkursion zum Great Barrier Reef und dann das. Um das Tauch- und Schnorchelgebiet erreichen zu können, fährt man mit einem Katamaran, der ca. 200 Passagiere aufnehmen kann, während 1 1/2 Stunden hinaus via offenes Meer. Heute Morgen war es sehr windig und wellig und mir wurde ob des heftigen Schaukelns speiübel. Erstmals in meinem Leben musste ich gar vom berühmten Papiersäcklein, das es auch in Flugzeugen gibt, Gebrauch machen. Im Kopf und Magen fühlte ich mich danach den ganzen Tag dermassen elend, dass jegliche Lust, überhaupt ins Wasser zu steigen, geschweige denn in diesem Wellenbad zu schnorcheln, völlig entschwand. Ruth war auf einer anderen Tour und sie erzählt nachstehend von ihrem Erlebnis.

Die Tour, an der ich teilnahm, führte uns u.a.in ein Freiluft-Schmetterlings-Museum, einen Regenwald, den wir mit einem Army Duck befahren konnten sowie zu Vorführungen von Aboriginal-Tänzen und Digeridoo-Klängen. Das Wetter war uns nicht so wohlgesinnt; intensive tropische Regengüsse wechselten sich in kurzen Intervallen mit stechendem Sonnenschein ab.

Aus solchen Stämmen werden die Digeridoos geschnitzt.

2 Kommentare zu „06. März // Cairns

  1. Oh je, das tut mir leid. Du hast dich so auf das Schnorcheln gefreut. Mir scheint, dass der Wettergott es öfter mal – bis jetzt jedenfalls – nicht so gut gemeint hat. Ihr hattet oft starken Regen und ebensolche Stürme. Wenn ich schon nur an eine schwankende Unterlage denke, wird mir übel. Das war übrigens mit ein Grund, weshalb ich damals, als wir Maman zum 80. Geburtstag Ferien an der Nordsee schenkten, eine mögliche Fahrt nach Helgoland nicht gebucht hatte. Allein schon der Gedanke, auf offenem Meer zu sein, nichts als Wasser, Wasser, Wasser…..dann doch lieber Berge. Aber ihr seid ja noch lange unterwegs und es wird sicher noch viel Schönes zu sehen sein. Hier hat’s Schnee bis auf 800 m.ü.M. gegeben. Der Frühling lässt sich Zeit….

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  2. Da muss ich an Micha denken, der mal sagte: Shit happens☹️

    Im Tinguely Museum habe ich einmal sehr eindrückliche Kunst der Aboriginals gesehen. Das war bestimmt eindrücklich für dich Ruth , die Tänze mit Musik

    Gute Erholung Thomas

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