Die Halbinsel Phuket wird in Touristik-Kreisen manchmal als das Mallorca Asiens bezeichnet. Wir konnten in der Bucht von Padang, wo die Mariner auf Anker lag, erahnen, was das heisst. Alleine hier wie an X anderen Orten Phuktes war ein Gewusel an Verkehr (Mopeds und Autos), ein Verkaufsladen nach dem anderen, eine Bar nach der anderen, Hotels, Appartements, ältere weisse Männer – Zuhause wohl tendenziell einsam – mit jüngeren Thai-Girls an ihrer Seite usw usw. Ich hatte einen Schnorchel-Ausflug gebucht. Zuerst mit dem Bus 45 Min. zu einer Marina, danach mit einem Speed-Boot 45 Min. hinaus auf‘s Meer zu einer kleinen Insel. Das Schnorcheln klappte wohl ordentlich, was man jedoch sah war erschreckend (siehe nachstehend). Abgestorbene Korallen, eine trübe See, und – was man auf den Bildern nicht sieht – Quallen am Laufmeter, die bei Berührung die Haut wie Feuer brennen lassen. Das ist der Grund, warum ich nur rund 20 Min. im Wasser war. Der ganze Aufwand für diese 20 nicht atemberaubenden Minuten war denn auch unverhältnismässig. Ruth war auf einer anderen Tour und sie berichtet weiter unten.




Auf meiner Tour Phuket Highlights&Cultural Show genoss ich u.a. eine Thai Show mit anmutenden Tänzerinnen und Tänzern.

Danach besuchten wir den grössten Tempel auf Phuket, genannt Chalong Tempel. 65% sind Buddhisten; 35% Moslems.

Die Halbinsel Phuket ist nicht etwa flach, sondern sehr hügelig, weshalb sich der Name zusammensetzt aus Phu = Berg und ket = Crystal (Gestein). In vortouristischen Zeiten war die Halbinsel berühmt für ihre Zinnminen. Angesichts 1 Million Touristen jährlich leidet das Eiland unter chronischem Frischwasser-Mangel. Ärmliche Behausungen wechseln sich mit vornehmeren Häusern und modernen Hotelbauten ab.

Immer wieder faszinierend für mich ist das Gewirr der Stromleitungen die zum Teil lediglich 4 – 5 Meter über Boden hängen. Wie in aller Welt kann das zuverlässig funktionieren?


Wir sahen auch schöne Sandstrände und Buchten – alles in allem gewann ich einen guten Eindruck.

Nun folgen zwei Seetage bis nach Colombo.

Wiederum sehr schöne Aufnahmen – vor allem der Tempel: Immer wieder prachtvoll. Des weiteren bin ich froh, dass das Schnorcheln, wenn auch nur für 20 Minuten, stattgefunden hat, und im übrigen enthalte ich mich eines weiteren Kommentars. So wünsche ich euch zwei erholsame Seetage. Es würde mich interessieren, womit sich man/frau auf See – nebst Erholung oder Fitnesstraining – beschäftigt. Mittlerweile kennt ihr ja gewiss alles, was die Mariner zu bieten hat. Letztlich ist man/frau aber doch ‚gefangen‘ …..
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Liebe Thérèse, deine Frage kann ich folgendermassen beantworten: Seetage folgen meistens auf intensive Tage. Also liegt man ein wenig länger im Bett und nimmt es beim Frühstück gemütlicher. Um 10.00h und um 15.00h folgt jeweils eine Art „Schulstunde“, die ich regelmässig besuche. Es sind 3 Lektoren an Bord die – dorthin, wo wir uns gerade bewegen – über Land und Leute, Kulturelles, Geschichtliches, Geografisches etc. berichten. Gerade eben komme ich zurück wo Brian Unger (du findest ihn bei Bedarf im Internet, er unterhält eine eigene Webseite) den Indischen Ozean thematisierte. Für mich als Geografie „Freak“ besonders interessant. Heute Morgen um 10.00h war Terry Bishop (auch den findest du im Web) mit einer geschichtlichen Betrachtung über Myanmar (Burma) an der Reihe (obwohl wir das Land nicht besuchen werden, trotzdem war es interessant). Morgen spricht Brian Unger vertieft über Sri Lanka, wo wir am Montag sein werden. Dazwischen sitze ich viel auf unserem Balkon (wie gerade jetzt —> es ist fast windstill bei rund 30° aber durchaus angenehm) und lese die Zeitung NZZ (digital) oder schaue ganz einfach für eine halbe Stunde auf‘s Meer hinaus. Nebst dem Fitness, was inkl. Duschen etc. mindestens 1 1/2 Stunden in Anspruch nimmt, ist bei mir das Chinesisch ein ständiger Faktor (mindestens 1 Stunde). So gehen Seetage wirklich „relaxed“ aber ohne jegliche Langeweile vorbei. Ich wünsche dir noch einen schönen Samstag und Grüsse aus dem indischen Ozean. Thomas
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Guten Morgen Thomas. Nach einem einstündigen Marsch bei 5° mit steifem Westwind und Wolken/Sonne und bis auf ca. 700 Höhenmeter erneut weissem Jura habe ich deine Antwort gelesen und gestaunt, was da alles geboten wird. Das ist super. So kannst du natürlich deine Erlebnisse vertiefen und einiges dazu lernen, was selbstverständlich hochinteressant ist.
Mittlerweile gibt es ja zu ganz verschiedenen Themenbereichen jede Menge Podcasts, jederzeit hörbar: Diesen Service benütze ich sehr oft. Es gibt ja ganz verschiedene Möglichkeiten, ein wenig à jour zu bleiben. Wenn man die Möglichkeit und das nötige Kleingeld hat, unseren Planeten intensiv zu er-leben mit allen uns heute zur Verfügung stehenden Mitteln: Warum nicht?
Ausserdem lernst du weiterhin – und wohl noch eine ganze Weile – chinesisch. Auch das hält deine ‚grauen Zellen‘ fit. Mögen sie dir das noch ganz viele Jahre erhalten bleiben.
Ich wünsche dir/euch von Herzen weiterhin jede Menge Erstaunliches, Verblüffendes und Faszinierendes. Morgen Montag werdet ihr in Sri Lanka sein. Joyson, 9 1/2 Jahre alt, stammt von dort. Er wohnt zusammen mit seinen Eltern und seinen beiden bereits erwachsenen Schwestern in Bellach im Grederhofquartier. Ich betreue ihn sowohl während der Hausaufgabenhilfe jeden Donnerstagnachmittag rund eine Stunde und als ‚Seniorin im Klassenzimmer‘ am Freitagvormittag ab 08.15h bis 09.45h. Die deutsche Sprache spricht er noch sehr schlecht, und er ist in seiner Entwicklung beim Stand eines Erstklässlers, weshalb er ab den Frühlingsferien zusätzlich heilpädagogischen Unterricht bekommt. Ein liebes Kind, verspielt. In seiner Heimat hätte er wohl keinerlei Chancen……
Herzliche Grüsse vom Jurasüdfuss
Thérèse
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