Wir fuhren um 09.30h mit einem Bus 107KM in den Kakum Nationalpark für eine Wanderung in jenen Regenwald, der sich im Landesinnern befindet, inkl. dem Überqueren von sieben Hängebrücken, dem so genannten „Kanopy Walkway“. Das Fahren durch grössere und kleinere Dörfer auf tendenziell schlechten Strassen mit tausenden von Schlaglöchern war ein Erlebnis für sich. Wir hatten eine Polizei-Eskorte, die die teils verstopften Strassen für unseren Bus rigoros frei räumte. Obwohl Ghana 1957 das erste westafrikanische Land war, das die Eigenständigkeit – von den Engländern – erlangen konnte, macht es auf mich den Eindruck, dass es seither keine grossen Sprünge mehr gemacht hat.


Die „Wanderung“ entsprach in etwa einem ausgedehnten Spaziergang innerhalb der Rütihard (bei uns Zuhause). Allerdings war es feucht und heiss; am Schluss floss der Schweiss nur noch in Strömen und mein weisses Hemd hätte man geradezu auswringen können.




Zum Schluss wurde uns in einem netten „Beach-Resort“ direkt am Meer ein lukullischer Lunch serviert.

Morgen Donnerstag besuchen wir Abidjan (Elfenbeinküste)

Die SIEBEN Hängebrücken: Wie war es wohl, über diese zu gehen? Wenn es schwankt, wenn auch nur leicht, in luftiger Höhe…..Augen zu und durch…..im übrigen Bilder von Behausungen ohne Toilette……kein Wunder, wenn da Seuchen ausbrechen…..nun, wie ich gestern schon bemerkte: Die Menschen kennen nichts anderes…..ob sie wohl von etwas mehr ‚Luxus‘ träumen und keinerlei Möglichkeiten haben, etwas an ihrer Situation zu ändern? Vielleicht ist ihre Mentalität so, dass sie ihre Situation einfach annehmen. Dabei frage ich mich, wie es all jenen geht, die aus solchen ‚Zuständen‘ zu uns kommen….in eine ganz andere Lebensweise? Ordnung, wie wir sie kennen, ist ihnen fremd etc. etc.. Tausend Fragen……im übrigen schöne Aufnahmen – es geht euch sichtlich gut und ihr seht erholt aus. Wunderbar!
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