15. Januar // Antigua (Guatemala)

Vieles kann ich heute nicht über Guatemala berichten. Wir fuhren insgesamt 3 Stunden mit dem Bus hinauf nach Antigua, die frühere Hauptstadt. Sie liegt auf 1‘545 M.ü.M. und es leben etwa 50‘000 Leute dort. Das Besondere daran ist, dass keine neuen Häuser gebaut werden und die Bestehenden stets möglichst erhalten, renoviert und aussen neu gestrichen werden müssen. Somit taucht man ab in eine Stadt mit fast unverändertem Flair von vor mehr als 100 Jahren. Die nachfolgenden Bilder stammen alle von dort. Antigua ist ein Weltkulturerbe.

2 negative Dinge blieben mir erhalten. Zum einen scheint keine geregelte Abfallbewirtschaftung zu existieren. Ausserhalb von Ortschaften, entlang der (gut ausgebauten) Strassen liegt überall Unrat, manchmal ganze Kehricht-Säcke und Plastik so weit das Auge reicht. Das Meer ist bekanntlich nicht weit….. (und wir bei uns ersetzen die „Röhrli“ aus Plastik durch Umweltgerechte…). Zum anderen verbrennen die Bauern die Abfälle der Zuckerrohrernte direkt auf den Feldern. Das hüllt die ganze Gegend in eine nebelartige Szenerie, lässt die vorherrschende Hitze dumpfer erscheinen und erschwert darüberhinaus das Atmen. Beim Vorbeifahren sieht man viele Wellblechütten und Dörfer, die ähnlich aussehen, wie bei uns die Schrebergärten. Zwei- oder mehrstöckige Gebäude existieren nicht (zumindest nicht dort, wo wir durchfuhren). In Guatemala gibt es seit Jahrhunderten vulkanische Aktivitäten. Aus zwei in der Nähe liegenden Vulkankegeln konnte man den Rauch, den sie ausstossen, deutlich sehen. Unser „Guide“ erwähnte, wir hätten am heutigen Tag lediglich 5% des Landes gesehen. Das relativiert u.U. meine leicht negative Sichtweise.

Es fand gerade eine Hochzeit statt. Leider durften wir nicht aussteigen (das Bild schoss ich durch die Fenster des Busses).
Es hatte mehr Leute als üblich auf den Strassen, weil heute Montagnachmittag der gestern neu gewählte Bürgermeister inthronisiert wurde.
„Bsetzisteine“ überall

14. Januar // Seetag zwischen Costa Rica und Guatemala

Dieser Beitrag kommt für einmal ohne Fotos daher. Auf Wunsch gebe ich gerne einen kleinen Einblick, einerseits in die Struktur unserer mitreisenden „fellow cruisers“ sowie andererseits in meine Ernährungsgewohnheiten. Es ist augenscheinlich; Wenn jemand eine 4 1/2 Monate dauernde Reise macht, hat er (oder sie) a) die nötige Zeit, b) die nötigen finanziellen Mittel und c) ein gewisses Interesse an fremden Ländern/Kulturen. Das bedeutet, dass Ruth und ich – trotz selbst reichlicher Anzahl Lebensjahre – den Altersdurchschnitt eher noch nach unten drücken. Gut sichtbar bei Landausflügen, wo keine grossen, körperlichen Aktivitäten gefragt sind. Hier wähnt man sich eher an einem Nachmittagsausflug des Tertianums Muttenz. Das Alter ist das eine, viel gravierender ist der teils miserabler, körperliche Zustand der Leute. Ca. 3/4 aller Mitreisenden leiden unter einfacher, teils schwerer Adipositas. Ganz selten sind das Stoffwechselkrankheiten, sondern – man entschuldige meine flapsige Ausdrucksweise – über Jahre und Jahrzehnte viel zu viel und das Falsche „gefressen und gesoffen“. Und das Verrückte ist: Hier auf dem Schiff, wo buchstäblich Milch und Honig fliessen, geht das genauso weiter. Etwa 10% besuchen regelmässig das Fitness-Center oder laufen oben auf Deck 12 ihre Runden. 380 Passagiere umrunden – wie wir – die Welt, rund 200 sind nur auf Teilstrecken an Bord. Es gibt 7 Teilstreckensegmente (Miami-San Francisco // San Francisco – Papeete // Papeete – Sydney // Sydney – Singapore // Singapore – Dubai // Dubai – Rom // Rom – Miami). Die „Teilstreckenleute“ (zumindest die auf der aktuellen ersten) sind geschätzt rund 10 Jahre jünger als wir „Umrunder“. Körperlich hingegen gibt es bei ihnen – leider – keine grossen Unterschiede. Ca. 2/3 der Passagiere sind US-Amerikaner. Es gibt auch Leute aus Kontinentaleuropa (ohne UK), so z.B. aus Deutschland. Selbst aus der Schweiz hat es mit uns insgesamt 6 Personen. 1 Paar (aus Meilen, Kt. ZH) macht mit uns die gesamte Reise (sehr netter Kontakt, keine „bling-bling“-Leute) und ein anderes nur die erste Teilstrecke.

Ich selbst habe mir einen stringenten Ernährungsplan zusammengestellt, den ich konsequent einhalte (damit ich mich u. A. nicht in die Richtung bewege, wie 3/4 der hier Reisenden). Heute z.B. ist ein roter Tag. Für mich heisst das: Keinen Alkohol, keine Canapé, keine „Nüssli“, kein Fleisch, kein Dessert, keine Eierspeisen —-> kurz: „Schmalhans“. Der tägliche Besuch des Fitness-Centers ist Pflicht und beim zu Bett gehen sollte ein restliches, kleines Hungergefühl spürbar sein. Neu gelernt (und probiert) habe ich, dass es hier sowohl beim Champagner, Weiss- und Rotwein alkoholfreie Varianten gibt. Allerdings, über Geschmack lässt sich streiten, ich schlucke das Zeugs einfach, schmecken tut es mir nicht sehr. Einzige Ausnahme ist das alkoholfreie Bier. Heinecken 0.0 gehört denn auch zu meinen Lieblingsgetränken. Zur Vervollständigung; Es gibt bei mir auch grüne Tage (ca. 1x pro Woche). Dann kann ich nach Lust alles essen und trinken. Allerdings immer in Massen. Ruth folgt im Übrigen mehrheitlich ebenfalls diesem Plan. Sie ist bekanntlich Vegetarierin und trinkt sowieso meistens lieber heissen Tee als prickelnd kühlen Champagner……

13. Januar // Puntarenas (Costa Rica)

Für heute hatten Ruth und ich zwei unterschiedliche Touren gebucht. Ruth besuchte einen Dschungel-Zoo und ich einen Regenwald mit Hängebrücken. Meine Tour war eher ein Reinfall. Zum einen dauerte die Fahrt auf engen Strassen 3 Stunden (hin und zurück). Ob der vielen Kurven und „ups and downs“ wurde mir auf der Hinfahrt übel und elend. Am Ort auf rund 1‘000 M.ü.M. war die geführte Wanderung in etwa lediglich 30 Minuten absolviert bei ca. 1 1/2 KM Wegstrecke. Für die meisten Mitfahrenden (vielfach übergewichtig) war das weitaus genug; ihnen lief der Schweiss von der Stirn; mich hingegen fröstelte es eher. Das Wetter oben in den Bergen Costa-Ricas war dunstig/neblig bei etwa 23°. Man traversierte 3 bis 4 kleinere Hängebrücken und der Guide erklärte vieles über die üppige Fauna und Flora. Danach folgte ein „maues“ Mittagessen. Alles wieder zurück ca. 1‘000 Höhenmeter runter mit obligatem Stopp bei einem riesigen Souvenir-Shop. Costa Rica ist, weil vulkanischen Ursprungs, extrem hügelig, die höchste Erhebung mündet auf knapp über 3‘000 M.ü.M. Ab Höhe 700 M. wird Kaffee (Arabica) in grossen Mengen angebaut welcher das Hauptexportprodukt dieses Landes darstellt.

Blick in den Regenwald
Man windet sich von unten wieder nach oben
Das Blatt sieht aus wie ein Fisch
Die Wurzel einer so genannten Wanderpalme
Bei Ruth‘s Dschungelzoo gab es viele Arten von Papageien

Zurück an Bord bei Sonnenuntergang und nach wie vor 28°.

11. Januar // Panamakanal

Die Durchquerung des Panamakanals ist ein Spektakel und dauert mehr oder weniger einen ganzen Tag. Alle Fakten über den Kanal lassen sich bei Bedarf bei Wikipedia nachschlagen. In aller Kürze soviel: Beim Bau in den 1910er Jahren verzichtete man auf eine Wasserstrasse à la Suezkanal, sondern nutzte den inländischen Gatun-See, den man künstlich aufstaute, als hauptsächlichen Wasserweg. Da dieser aber 26 Meter über Meeresoberfläche gelegen ist, brauchte es beim Eingang Atlantik resp. Pazifik ein Schleusenkonstrukt. In drei Stufen überwinden die Schiffe den genannten Höhenunterschied. Seitlich begleitet werden sie durch so genannte „Mules“; kleine, lokomotivähnliche Gebilde (mit Batteriebetrieb), die die grossen Schiffe mittels Seilzug in Fahrtrinne halten damit sie nicht mit den Kanalmauern kollidieren. Es war so heiss (deutlich >30°), dass wir vormittags nur kurz auf dem obersten Deck verweilen konnten und alsbald den Schatten suchten oder in unsere klimatisierte Kabine „flüchteten“. Lassen wir die nachfolgenden Bilder für sich sprechen. Morgen ist ein Seetag, und es erscheint kein Blog. Im Übrigen möchte ich die Leserinnen und Leser darauf aufmerksam machen, dass man unser Schiff am Besten unter https://www.cruisemapper.com/?imo=9210139 verfolgen kann.

Der Kanaleingang. Die 3 Stufen (à rund 8.3 Meter) sowie die Geleise für die „Mules“ daneben, sind gut zu erkennen.
Ein „Mule“ aus der Nähe.
Bei der Aus- und Einfahrt fahren die „Mules“ entlang dem Schiff und halten mit ihren Seilen die Schiffe auf Kurs.
Bei diesem Autotransport-Schiff, das von Asien kommt (z.B. voll mit 3‘000 chinesischen Elektro-Autos) bleiben nur wenige cm zwischen Schiffs- und Schleusenwand.

Frachtschiffe auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Atlantik.

Im Vordergrund ein Museum, das Frank Owen Gehry hat konstruieren lassen. Er hat u.A. auch das Vitra Design in Weil am Rhein und ein Gebäude im Novartis-Campus „designed“. Im Hintergrund die Skyline von Panama-City. Der Kanal trägt rund 12% zum BIP dieses Staates bei. Der grosse Rest stammt aus dubiosem Finanzgebaren (Stichwort: Steuerhinterziehung und andere krumme, von den USA stillschweigend geduldete, Dinge). Würde sich Panama an alle internationalen Regeln halten, wäre die Skyline wohl deutlich kleiner……

10. Januar // Cartagena

Strahlend schönes Wetter bei >30° empfing uns in Cartagena. Die Stadt hat ca. 1 Mio. Einwohner und lässt sich grob zwischen einer Altstadt und einem sehr modernen Teil (mit Hochhäusern etc.) unterscheiden.

Eine typische Gasse in der Altstadt.
Das „moderne“ Cartagena sieht hingegen so aus (wir waren nicht in diesem Teil der Stadt).

Die Spanier hatten im 15. Jahrhundert das Land erobert und sie bauten in Cartagena ein Fort, um sich vor künftigen Angriffen (z.B. seitens der Engländer) wirkungsvoller verteidigen zu können.

Von Spaniern erbautes Fort.

Dank Simon Bolivar wurde aus dem spanisch besetzten Land ein souveräner Staat.

Die Statue von Simon Bolivar in einem Park gelegen.

Es waren viele Touristen in der Stadt. Denn nebst unserem, war noch ein anderes Kreuzfahrtschiff zugegen. Und es hatte enorm viele Strassenhändler, die zwar aufdringlich, aber gerade noch in Massen agierten um uns Touristen Verschiedenstes andrehen zu wollen. Zumindest einer hatte Erfolg, denn die typische Touristin in nachstehendem Bild hatte gerade einen neuen Sonnenhut erworben. Der Händler wollte zuerst $ 35 dafür, schliesslich einigte man sich auf $ 20. (Wohl immer noch zu viel, aber wenn der treue Ehemann bezahlt, „schmerzt“ das deutlich weniger…..)

Nachstehend ein paar weitere Impressionen aus der Altstadt. Cartagena war ein bedeutender Ankunftshafen für den Sklavenhandel aus Afrika. Die Sklaven bauten die gesamte Altstadt, in welcher anschliessend die reichen Sklavenhändler mit ihren Bediensteten wohnten. („What a shame !“) Die Sklaverei ist der Grund warum heute die Mehrheit der Kolumbianer(innen) schwarzer Hautfarbe sind.

Wegen den spanischen Eroberern ist das Land zu 70% katholisch.
So wohnten damals die Leute, die vom Sklavenhandel profitierten. Und sonntags gingen sie alle brav zur Kommunion……

Seetage

Viele haben uns gefragt, „was macht man eigentlich während Seetagen“. Immerhin gibt es während dieser Weltreise deren 55. In unserem Fall läuft das in etwa folgendermassen ab. Zum einen schläft resp. liegt man ein wenig länger als üblich. Das Frühstück nimmt auch mehr Zeit in Anspruch. Da die Uhren bei uns momentan zwischen 6 und 8 Stunden zurück liegen und dank der guten Internet-Abdeckung, steht anschliessend die Lektüre von tagesaktuellen Neuigkeiten aus der Schweiz von Politik, Sport und Lokalem auf dem Programm. Später gehen wir ins Fitness-Center (Ruth macht alternativ auch Runden auf dem Jogging-Track) und essen anschliessend was Kleines zum Lunch (meist bestehend aus einem vegetarischen Sandwich). Die Reederei bietet zusätzlich interessante Vorträge von Experten zu aktuellen Themen oder geografischen Besonderheiten von demnächst besuchten Orten. Gestern und heute war z.B. einer an der Reihe, der die Geschichte des Panamakanals erörterte. Es gäbe auch viele andere, organisierte Events wie z.B. Bridge, Trivia, usw. . Dann wieder lesen, oder gerade diesen Blog schreiben. Aber manchmal auch 30 Min. nur auf‘s weite Meer hinaus schauen, und die Wellen vorbeiziehen lassen, ist ungemein entspannend. Nachmittags ab 16.00h machen wir ab und zu der „Afternoon Tea“-Zeremonie unsere Aufwartung. Abends ab 18.30h essen wir unsere Hauptmahlzeit in einem der 5 Restaurants an Bord. Manchmal besuchen wir später das Theater. Gestern Abend z.B. spielte dort eine Rockabilly – Band Lieder von Buddy Holly. Heute allerdings, einem weiteren Seetag in Richtung Cartagena, liegen wir beide wie halbtote Fliegen herum. Denn seit Mitternacht weht ein sehr steifer Wind mit ca. 80 bis 100KM, was die Fahrt wegen des hohen Wellengangs sehr unruhig macht. Man wird förmlich hin und her geworfen; geradeaus laufen kann man schon gar nicht mehr. Damit schleicht sich die Seekrankheit unerbittlich in Kopf und Magen/Darm und man mag weder essen, noch sonst was tun, sondern einfach warten, bis der Schreck, der aktuell schon mehr als 15 Stunden dauert, vorbei ist. Damit schliesse auch ich jetzt diesen Blog und wünsche euch allen eine ruhige Nacht.

07. Januar // Everglades und „Sail away“

Wir hatten am Sonntagmorgen die Möglichkeit für einen Kurzbesuch der Everglades. In dieser riesigen, sumpfigen Umgebung leben allerlei Tiere; vor allem auch Alligatoren. Man fährt mit einem flugzeugähnlichen Gebilde (was den Antrieb anbelangt) in diesem Sumpfgebiet umher.

Die machen einen gewaltigen Lärm, so dass man Ohrenpfropfen tragen muss.

In der freien Wildbahn sahen wir ganze 2 Alligatoren; im Safari-Park mehrere andere (siehe Bilder). Leider war das Wetter nicht so gut, es war kühl und windig und am Schluss regnete es sogar.

Sie sind sehr träge (jedenfalls gewinnt man auf den ersten Blick diesen Eindruck)
Sie scheinen den ganzen Tag nur zu schlafen.

Leider war später auch das „sail away“ in Miami durch Regen kompromittiert und es kam auf dem offenen Deck, oben, gar keine Partystimmung auf obwohl das Loslegen des Schiffes und im Wissen, dass es in 132 Tagen rund um die Welt fährt und hier wieder anlegt, etwas ganz Spezielles ist. Wir zogen uns auf unseren Balkon zurück und verfolgten zu Zweit die Ausfahrt aus Miami bei Regen.

Blick über das Pool-Deck hinüber nach Downtown Miami bei der Ausfahrt.

Die nächsten beiden Tage sind wir auf See und erreichen am Mittwoch Cartagena (Kolumbien).

04.-06. Januar// Hinreise und Aufenthalt in Miami

Hinreise, 04.01.24

Endlich ist der Tag unserer Abreise da. Es gab im Vorfeld noch eine kleine Aufregung. Nämlich ausgerechnet im Umfeld unseres Hinflugs nach Miami wollen die Angestellten der Bodenabfertigung in Spanien streiken. Es war geplant, dass wir mit Iberia von Zürich mit Umsteigen in Madrid nach Miami reisen wollten. Das Hin und Her rund um diese Streikankündigung (einmal wurde er abgeblasen, am nächsten Tag wieder erneuert etc. ) war unserem Nervenkostüm abträglich. Nicht auszudenken, wenn das ganze Gepäck irgendwo in Madrid in einer Halle mit tausend anderen Koffern gestrandet – und erst ca. 1 Woche später nach Miami spediert worden wäre nachdem unser Schiff schon längst abgelegt hätte. Dieses Risiko war zu gross und so buchten wir kurzfristig auf einen Direktflug mit Swiss um. Unsere nationale Fluggesellschaft ist und bleibt ein Qualitätsprodukt, keine Frage. Dementsprechend waren Service, Essen und Trinken sowie Ambiente top. Ruth z.B. schmolz ob all der erlebten Swissness förmlich dahin. Ebenso grosse Klasse war der Transfer von Muttenz nach Zürich durch Roman. Ganz herzlichen Dank nochmals! Unser Gepäck wiegt insgesamt 110KG und wie üblich feierten wir den Beginn der Reise mit einem Glas Champagner.

Reisegepäck so weit das Auge reicht

Miami, 05. 01.24

Das lange Sitzen im Flieger plus Koffer heben und ziehen führten dazu, dass ich mir einen heftigen Hexenschuss einfing. Nicht sehr angenehme, geht aber wieder vorbei. Mag nicht allzu viel klagen, auch nicht über den Jetlag, der mich jeweils voll erwischt. (Ruth verträgt das sehr viel besser). Das nachfolgende Bild stammt von unserem Hotelbalkon. Wir besuchten später noch die weltberühmte South Beach von Miami.

An der South Beach war es angenehm warm unter leichter Seebrise. Wir sind ca. 2 Stunden langsam gelaufen, was sehr entspannend wirkte (auch und insbesondere für meine temporär lädierten Lendenwirbel). Der Strand ist sehr gepflegt; es gibt strenge Regeln (keine “Penner” geduldet, nachts geschlossen etc.).

Es hatte relativ wenig Leute, die einen Liegestuhl mieteten.
Der Strand erstreckt sich über 300 KM, bis hinauf nach Cape Canaveral

Zurück im Hotel sind wir noch ein wenig in der Umgebung herumspaziert. Es sieht fast so aus wie in Singapore (oder umgekehrt, Miami stand Pate für die Architektur von Singapore ?)

Bombastisch

06.01.24, Check-in auf der SS Mariner

Warten und geduldig sein lautet das Motto für heute. Zum Glück mussten wir erstmal keine Koffer schleppen, einfach bis 08.00h vor die Hotelzimmer Türe stellen und – Simsalabim – fanden wir sie später in unserer Suite auf dem Schiff wieder. (Meine Rückenwirbel, die fast wieder in alter Frische funktionieren, waren noch so froh). Jetlag sei für einmal Dank, war ich schon um 05.00h wach und damit reichte es vor dem Frühstück noch locker für ein Footing draussen dem Meer entlang. Der Bus, der uns zum Hafen fuhr, startete erst um 11.30h. Also warten und die Zeit u.A. mit Lesen auf unserem Balkon vertreiben. Die Check-in – Prozedur im Cruise-Terminal verlief zwar ein wenig harzig, aber trotzdem konnten wir um ca. 13,30h erstmals die Türe zu unserer Suite öffnen. Die nachfolgend verlinkten YouTube-Videos eines US-Kreuzfahrt-Experten zeigen Art und Spezifikationen unserer Behausung für die nächsten 132 Nächte. (Länge ca. 8 Min.) https://m.youtube.com/watch?v=YMy26qMTkoU&pp=ygUZc2V2ZW4gc2VhcyBtYXJpbmVyIHN1aXRlcw%3D%3D sowie was die SS Mariner generell zu bieten hat. (Länge, ca. 35 Min.). https://m.youtube.com/watch?v=230BiSJmy00&list=PLxVfkZbDxlhRQqSlY7Fwdw32D9u7AqqeR&pp=iAQB

Am Abend findet ein Gala-Event auf dem Schiff statt.