25. Februar // Napier (Neuseeland)

Napier und Umgebung wurde 1931 von einem Erdbeben fast völlig zerstört. Danach baute man die Stadt nach bestehenden Plänen wieder auf und heute ist sie als Art Deco – Hauptstadt Neuseelands berühmt und viel besucht. Unsere Tour führte uns allerdings ca. 25 KM ausserhalb der Stadt hin zum „Cape Kidnappers“. Diese Hochebene ähnelt ein wenig dem Gebiet Glaubenberg, Mörlialp im Entlebuch. Etwa 300 Meter über Meer, ein landschaftlich faszinierendes, sehr hügeliges Gelände mit hauptsächlich Vieh – und Schafwirtschaft. In touristischer Hinsicht gibt es lediglich eine exklusiven Lodge mit ca. 10 Bungalows. Hinzu ein ebenfalls sehr exklusiver 18-Loch Golfplatz (Green Fee US$ 500, T-Time alle 15 Min., nie mehr als 40 Leute gleichzeitig auf dem Platz; technisch sehr schwierig). Ganz am Rande der Hochebene, auf einer Klippe oben haust die zweitgrösste Vogelkolonie der südlichen Hemisphäre, die Gannets.

So sieht dieser Vogel aus. Näheres über Gannets kann man auf einschlägigen Seiten online nachlesen. Nur soviel: Ihre Beute sind Fische, sie fliegen im Sturzflug ins Wasser, bis zu 10 Meter unterhalb der Wasseroberfläche, und fangen die Fische von unten weil letztere aus dieser Richtung keine Gefahr erwarten und auch nichts sehen können.
Ähnelt ein wenig unserem Creux du Vent.
Gannets, so weit das Auge reicht. Es roch intensiv und dazu blies ein starker Wind bei knapp 20°.

Während unterhalb der Gannet-Kolonie dieser Felsen, genannt Haifischzahn, aus dem Meer ragt.

Leider blieb nach der Rückkehr zu wenig Zeit, um noch ein wenig im hübschen Städtchen spazieren zu können. Morgen Montag besuchen wir die Hauptstadt Wellington.,

2 Kommentare zu „25. Februar // Napier (Neuseeland)

  1. Wiederum ganz wunderbare Fotos einer offensichtlich traumschönen Gegend. Herrlich. Auch wir dürfen heute herrlich schönes Wetter geniessen.
    Die Gannets (zu deutsch Tölpel) sind die grössten Seevögel im Nordatlantik. In einem kurzen Video kann man sehen, wie sie ins Wasser pfeilen und dann von unten her ihre Beute fangen – so wie beschrieben. Bin gespannt, ob die Hauptstadt auch so blitzsauber und ordentlich ist – die Wahrscheinlichkeit ist gross. Weiterhin viel Spass.

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