29. + 30. April // Walvis Bay (Namibia)

Ein prächtiger “Sunset” empfing uns beim Aufstehen

Namibia ist flächenmässig ca. 2 1/4 x grösser als Deutschland. Hingegen leben nur rund 2.5 Mio. Menschen hier. Das Land ist reich an Bodenschätzen und lebt darüberhinaus vom Fischfang und dem Tourismus. Das Klima ist insbesondere in Küstennähe sehr angenehm. Der Grund ist der Humboldstrom, der aus der Antarktis in Richtung Norden fliesst und dessen Wassertemperatur hier in Namibia ca. 16 – 18° beträgt.

Gegen Mittag im Hafen angelangt mit Blick auf den Bildschirm, der eine Sicht nach vorne zeigt.

Im Hintergrund kann man bereits die Wüste erkennen

Unsere Nachmittagstour führte uns durch die Wüste zu einer Oase mit diversen Zwischenhalten unterwegs. Nachstehend ein paar Bilder der für uns so fremden Landschaft.

In dieser Oase gibt es eine Lodge, ein Restaurant und einen kleinen Zoo.
Dies ist eine äusserst interessante Pflanze. Sie heisst Welwitschia und kann mehr als tausend Jahre alt werden. Dieses Exemplar sei mehrere hundert Jahre alt. Wie und warum sie dem rauen Wüstenklima trotzen kann findet man auf Wikipedia.
Die Nahaufnahme einer Welwitschia.
Auf dem Rückweg ein kurzer Halt in einer Meeresbucht, wo Flamingos hausen.

Am darauffolgenden Vormittag fuhren wir abermals für rund 4 Stunden in die Dünen-Landschaft. Die Wüste ist keinesfalls ein totes Gebiet. Es gibt vielfältiges Leben. Nachstehend 3 Beispiele:

Ein Gecko. Er lebt den Tag hindurch stets ca. 5 – 10 cm unterhalb der Oberfläche, wo es deutlich kühler ist.
Eine Schlange, ca. 20 cm lang und giftig. Sie gräbt sich ebenfalls im Sand ein Nur die Augen sind ganz knapp draussen. Da sie perfekt getarnt ist, mag ihre Beute die Gefahr erst (zu) spät erkennen.
Eine Art Echse, die tagsüber ebenfalls unterhalb – im Sand eingegraben, lebt.

Da wir schon um 13.00h zurück auf dem Schiff waren, die Leinen jedoch erst um 18.00h losgelassen werden, joggten Ruth und ich am Nachmittag rund 2×4 KM der Küste dort entlang, wo die Wohlhabenden von Walvis Bay wohnen (Bild nachstehend).

Ob und inwieweit Namibia angesichts von rund 43% der Bevölkerung, die als arm eingeschätzt wird, überhaupt ein prosperierendes Land ist oder noch werden wird, kann man nach diesen 1 1/2 Tagen schwer beurteilen.

Es folgen zwei Seetage auf dem Weg nach Luanda, Angola.

2 Kommentare zu „29. + 30. April // Walvis Bay (Namibia)

  1. Welch absolut beeindruckende Aufnahmen. Herrlich! ….und dass die Wüste sehr wohl ‚lebt‘ weiss ich aus den zahlreichen Dokumentationsreihen auf diversen Fernsehsendern. Die sind immer sehr interessant. Jedoch und natürlich: Sie live erleben zu dürfen ist ein grosses Privileg. Ich gönne euch all das Schöne, Beeindruckende, Fremdartige in einer derart reichen Fülle von Herzen und danke dir, Thomas, dass du diesen Blog so zuverlässig führst. Du dokumentierst deinen Lebenstraum perfekt, und ich gönne es dir von ganzem Herzen, dass dieser Lebenstraum vollumfänglich in Erfüllung gehen durfte.

    Heute 1. Mai – bald schon seid ihr zurück in der Heimat, wo alles vertraut ist, so dass ihr all das Erlebte verdauen und Revue passieren lassen könnt . Weiterhin viel Schönes, Bereicherndes, Erstaunliches….

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